Tag 1

13. Oktober 2009

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Jambo Kenya!

Von Europa nach Afrika und rein in den Papierkrieg!

Acht Stunden Flug können sehr kurzweilig sein. Bei wolkenlosem Himmel die Erde von oben zu sehen, ist faszinierend. Bei dem Ausblick möchte man fast vergessen, dass noch ein Stapel Papierkram zu erledigen ist, bevor man in Kenia einreisen darf.
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Pünktlich um 9.30 Uhr hebt Swiss-Flug LX 292 von Zürich-Kloten ab. In weniger als acht Stunden wird er uns in Kenias Hauptstadt Nairobi absetzen. Es ist fast wolkenlos, und so sehen wir, wie wir über die Alpen zur Mittelmeerküste gelangen, der Adria entlang bis zum Peloponnes segeln, diesen wie auch Kreta überqueren, schliesslich das Mittelmeer hinter uns lassen, weiter über Ägypten, beim Nasser-See den Nil überqueren, über den Sudan, kurz Äthiopien berühren und dann über kenianischem Boden dem Turkana-See entlang und weiter bis nach Nairobi fliegen (siehe Flugstrecke mit Fotos unten).
Schönstes Flugwetter – nur hat man unterwegs anderes zu tun, als nur aus dem Fenster zu starren. Die Stewardess verteilt die Formulare für die Einreise in Kenia. Was westliche Länder wie die USA können, kann Kenia schon lange: administrativen, bürokratischen Papierkrieg veranstalten. Vier Papiere pro Person, eines für die Einreise, eines fürs Visum, eines für den Zoll und last but not least eines für die Schweinegrippe. Nach vier vollständig und meines besten Wissens und Gewissens korrekt ausgefüllten Zetteln weiss ich nicht mehr, wo mir der Kopf steht und wie mein Name lautet. Dafür kenne ich Passnummer inklusive Ausstellungsdatum auswendig.
Kurz nach 18 Uhr Ortszeit landen wir in Nairobi, auf dem Flughafen, der nach Kenias erstem Präsidenten benannt ist: Jomo Kenyatta International Airport. Uhr umstellen, denn Kenia ist der Schweiz eine Stunde voraus. Geld wechseln, 100 Kenianische Schilling gibts für knapp 1.50 Fr. Einreisedokumente aushändigen: Einreiseformular, Zolldeklaration, Visum (wichtiger als das ausgefüllte Papier sind hier die 50 Euro pro Person) – nur für das Schweinegrippe-Formular interessiert sich schliesslich doch kein ... Schwein.
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Swahili (Suaheli) ist Kenias Landessprache - und gar nicht so schwer.
Ein Crash-Kurs:

Lektion 1

Jambo / Salama - Hallo
Karibu - Willkommen
Asante - Danke
Tafadhali - Bitte
Ndiyo - Ja
Hapana - Nein
Die Erde von oben - von Zürich, Schweiz nach Nairobi, Kenia
(Auf die grünen Pins klicken, um die aus dem Flugzeug geschossenen Fotos zu sehen)

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